Adel und edel
Design S, der Swedish Design Award 2008, zu Gast in Hamburg
Auch 2008 ging
Design S, der renommierte
Swedish Design Award, wieder auf Welttournee. Die internationale Wanderausstellung präsentierte nicht nur die stolzen Preisträger, sie zeigte auch die Nominierungen, die ein beeindruckendes Zeugnis von der Kreativität und Schaffensfreude schwedischer Designer ablegen. Das Spektrum reichte vom Industrie- und Produktdesign über Textil- bis zum Kommunikationsdesign. Initiiert wurden Wettbewerb und die Ausstellung
Design S 08/09 von
Svensk Form, die in Schweden als oberste Instanz für aktuelles Design gilt. Der Startschuss für die internationale Ausstellungstour fiel am 24. September 2008 im Hamburger Museum für Völkerkunde. Dort war die Leistungsschau bis zum 31. Oktober 2008 zu sehen. Als Hauptförderer ermöglichte die IKEA Stiftung nicht nur den Deutschland-Start von
Design S 08/09, sondern auch das attraktive Rahmenprogramm mit Vorträgen und Seminaren zum diesjährigen Thema „Nachhaltigkeit im Design“.
Prinz Carl Philip von Schweden eröffnete Ausstellung
Eine besondere Ehrung erfuhren Preisträger und Veranstalter durch den Besuch von S.K.H. Prinz Carl Philip von Schweden. Gemeinsam mit der Senatorin für Kultur, Sport und Medien, Frau Prof. Dr. Karin v. Welck, eröffnete Prinz Carl Philip die Leistungsschau der schwedischen Designer. Persönlich begrüßt wurden die rund 250 geladenen Gäste von Botschafterin Ruth Jacoby und Generalkonsul Bengt Lundborg sowie dem Hausherrn, dem Direktor des Völkerkundemuseums Prof. Dr. Wulf-Dietrich Köpke. Der „Star des Abends“, Prinz Carl Philip, übernahm hier nicht nur eine ehrenvolle Aufgabe als Repräsentant des schwedischen Königshauses. Als ausgebildeter Grafikdesigner ist er auch ein Mann vom Fach und hat selbst bereits erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen. Für seine unter Pseudonym eingereichte Neugestaltung des grafischen Erscheinungsbilds für
Martha’s Vineyard Museum in den USA gewann er dieses Jahr den ersten Preis.
Schwerpunktthema Nachhaltigkeit: Da durfte die IKEA Stiftung nicht fehlen
Schwerpunktthema des diesjährigen Wettbewerbs war der Faktor „Nachhaltigkeit“. Damit lagen die Veranstalter sogar in doppelter Hinsicht ganz auf der Linie der IKEA Stiftung. Im Rahmen der Unterstützung für kreative Entwicklungen im Wohnumfeld leistet die Stiftung schließlich auch dort besonders gerne Hilfe, wo Nachhaltigkeitsaspekte ernst genommen und umweltbewusste Designlösungen erarbeitet werden.
Mehr als eine Ausstellung.
Eine Besonderheit der Ausstellung lag in der Einbettung der Schau in ein breitgefächertes Seminar- und Vortragsangebot. Das Schwedische Generalkonsulat veranstaltete über die gesamte Laufzeit der Ausstellung ein Rahmenprogramm mit hochkarätigen Referenten. Schwedische und deutsche Designgrößen aus Praxis und Lehre sprachen über die zwingenden Fragen wie „Nachhaltigkeit“ genauso wie über schöpferische Dimensionen wie „Experimental Light Design“ und über vermeintliche Randbereiche von Design wie „Design und Recht“ oder „Genderforschung im Design“. Dieses Seminarprogramm wurde ebenfalls von der IKEA Stiftung unterstützt.
Antragsteller: Schwedisches Generalkonsulat Hamburg
Projekt: Design S
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